Das CSERPE

Studien- und Bildungszentrum für Migrationsfragen

Im Zeitalter der Globalisierung hat sich Migration zu einem strukturellen Phänomen entwickelt, das alle Länder der Welt betrifft und sich tief auf das politische, kulturelle, religiöse und wirtschaftliche Leben der Herkunfts- und Zielgesellschaften auswirkt. Diese Veränderungen begünstigen Prozesse der sozio-ökonomischen Entwicklung und der Solidarität auf globaler und lokaler Ebene, lösen aber auch Ängste und Abwehrmechanismen gegenüber dem vielschichtigen Migrationsphänomen mit seinen neuen Herausforderungen aus.

Das CSERPE versteht sich als interdisziplinäres und interkulturelles Begegnungs- und Dialogforum für VertreterInnen politischer und sozialer Institutionen, des universitären Bereichs, der Medien, verschiedenster Bildungseinrichtungen, der Zivilgesellschaft, religiöser Gemeinschaften und wohltätiger Organisationen.

Die Vernetzungsarbeit unter den zahlreichen im Migrationsbereich tätigen Akteuren weist neue Wege im politischen, kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich mit Blick auf eine Gesellschaft, die in der Lage ist, allen Bevölkerungsgruppen Anerkennung und Bürgerrechte zu gewähren.

In diesem Prozess der Förderung und Verwirklichung eines neuen und kreativen Zusammenlebens von Menschen verschiedener Herkunft, Kultur und Religion erweisen sich MigrantInnen und Flüchtlinge als aktive Protagonisten und unverzichtbare Gesprächspartner.

Zu den Aktivitäten des CSERPE gehören Referate, Bildungsangebote, Organisation von Studientagen, Beiträge für Zeitungen und Fachzeitschriften, Publikationen und Studien. Das CSERPE gehört zum Netzwerk der Scalabrini-Studienzentren, das Zweigstellen in New York, Paris, Rom, São Paulo, Buenos Aires, Manila und Kapstadt besitzt. Die Forschungs- und Sensibilisierungsarbeit erfolgt in enger Zusammenarbeit mit diesem Netzwerk.