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NEUE BÜCHER
Einige Neuerscheinungen, die in unserer Bibliothek vorhanden sind

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Ange Sankieme Lusanga
Ethique de la migration
La valeur de la justice comme base pour une migration dans l’Union Européenne et la Suisse
Genève, Globethics.net, 2012

Le problème de la migration est aussi ancien que l’humanité, bien qu’il se pose de nos jours avec beaucoup plus d’acuité. En Suisse, les initiatives sur l’immigration, l’asile et la naturalisation s’inscrivent dans une longue tradition qui s’est toujours ravivée, la plupart du temps, par une multitude de réseaux d’extrême droite. Dans l’état actuel du monde, de plus en plus interconnecté et globalisé, la mobilité et l’expatriation deviennent des droits inaliénables des citoyens modernes et aucun État ne devrait iniquement s’opposer à l’entrée des étrangers sur son territoire national, avec des restrictions bien sûr, mais sans pour autant justifier les discriminations retrouvées dans la manière de gérer la question de la migration.

Online abrufbar unter: http://www.globethics.net/c/document_library/get_file?uuid=803453dc-412d-4fa8-a092-7ab1732084b6&groupId=4289936

 

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Klaus Barwig; Stephan Beichel-Benedetti; Gisbert Brinkmann (Hrsg.)
Solidarität
Hohenheimer Tage zum Ausländerrecht 2012
Baden-Baden, Nomos Verlag, 2012, 439 S.

Der Sammelband dokumentiert die Vorträge der Hohenheimer Tage zum Ausländerrecht 2012. Nach Betrachtung des Begriffs der Solidarität im Migrationsgeschehen und im Hinblick auf verschiedene Kategorien von Migrantinnen und Migranten werden die Aspekte Anti-Diskriminierung, Partizipation und Integration, Ausländerrecht, Fragen des Arbeitsmarkts, Flüchtlingsrecht, Ausländerrechtliche Zwangsmaßnahmen sowie Staatsangehörigkeitsrecht thematisiert.

 

 

 

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Christoph Bochinger (Hrsg)
Religionen, Staat und Gesellschaft
Die Schweiz zwischen Säkularisierung und religiöser Vielfalt
Zürich, Neue Zürcher Zeitung, 2012

Noch vor wenigen Jahrzehnten prägten Landeskirchen die religiöse Landschaft der Schweiz.Heute bestimmt Vielfalt das Bild: Christen unterschiedlichster Herkunft und Konfession, Juden, Hindus, Buddhisten, Muslime und Religionsdistanzierte. Staat und Gesellschaft sind herausgefordert: Wie lassen sich die neuen Religionsgemeinschaf ten er folgreich in die Schweiz integrieren? Wie verständigen sich die verschiedenen
Religionen untereinander und wie mit der nicht religiösen Bevölkerung? Muss der Staat sein Verhältnis zur Religion und zu den Religionen
überdenken und eine aktivere Rolle spielen?
Um diese Fragen zu beantworten, initiierte der Bundesrat das interdisziplinäre Forschungsprogramm «Religionsgemeinschaften, Staat und
Gesellschaft» (NFP 58). Die abschliessende Synthese orientiert kurz und bündig über die Ergebnisse und die bisherigen Publikationen der 28
Projekte und zieht daraus Schlussfolgerungen für zukünftiges Handeln.

 

 

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Klaus Barwig; Stephan Beichel-Benedetti; Gisbert Brinkmann (Hrsg.)

Gleichheit
Hohenheimer Tage zum Ausländerrecht 2011
Baden-Baden, Nomos Verlag, 2012, 426 S.

Im ersten Teil der Dokumentation der Hohenheimer Tage 2011 wird der Begriff der Gleichheit im Migrationsgeschehen sowohl historisch als auch europäisch beleuchtet, wobei der künftigen Entwicklung der Statusrechte in der Europäischen Union besondere Aufmerksamkeit zukommt. Daran schließt sich ein Kapitel über die Entwicklungen im europäischen Migrationsrecht an. Spiegelbildlich zum Thema der Gleichheit befassen sich die unter dem Kapitel der Anti-Diskriminierung zusammengefassten Abhandlungen mit verschiedenen Aspekten unterscheidender und damit diskriminierender Regelungsmaterien. Unter der Überschrift von Partizipation und Integration finden sich Überlegungen zu den Voraussetzungen und Bedingungen einer erfolgreichen Inklusion von Migranten sowie den sich daraus abzuleitenden Prämissen für deren - ins Positive gewendete - faire Beteiligung am Gemeinwesen.

Unter dem Stichwort des Familiennachzugs werden aktuelle und auch brisante Probleme des Familiennachzugs, insbesondere das Spracherfordernis aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit Fragen des Arbeitsmarktes und hierbei etwa mit der virulenten Praxis der Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Unter den weit reichenden Kapiteln Flüchtlingsrecht und - daran anschließend - Ausländerrechtliche Zwangsmaßnahmen werden ebenso vielfältige wie für die Praxis relevante Fragestellungen erörtert, die das rechtliche Verfahren der Schutzsuchenden ebenso prägen, wie deren alltägliches Leben in einem Schwebezustand.


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Brigitta Gerber, Damir Skenderovic (Hrsg.)
Wider die Ausgrenzung – für eine offene Schweiz
Beiträge aus historischer, sozial- und rechtswissenschaftlicher Sicht
Zürich, Chronos, 2011. 390 S. 

In den letzten Jahren ist der Umgang mit dem «Fremden» in den Mittelpunkt von Politik und Öffentlichkeit gerückt. Ob Debatten zu Religionsfreiheit, Sozialstaat, Schulfragen oder öffentlicher Sicherheit – Stigmatisierung und Ausgrenzung finden zunehmend Akzeptanz und lenken von den eigentlichen gesellschaftlichen Herausforderungen ab. Mit diesen Entwicklungen hat sich die historische, sozial- und rechtswissenschaftliche Forschung in der Schweiz in zahlreichen Beiträgen auseinandergesetzt, von denen hier eine wichtige Auswahl zusammengestellt wurde.
In der schweizerischen Migrationsgesellschaft führt seit den 1990er Jahren eine Reihe von Fragen regelmässig zu hitzigen Debatten. Was ist unter Integration zu verstehen und wie soll eine Integrationspolitik ausgestaltet sein? Wie verändert sich die Rechtsordnung und -praxis in einer durch Migration geprägten Gesellschaft? Seit neustem stellt sich auch die Frage, welche Bedeutung die Gesellschaft der Religionsfreiheit zumisst und ob das Minarettverbot dieses Grundrecht verletzt. Und wie sieht das Verhältnis von Religion und Geschlechterrollen in den Diskussionen zum Verbot von Kopftuch und Burka aus? Mit welchen Stereotypen wird in Debatten zur so genannten Ausländer- und Jugendkriminalität operiert, und welche Rolle spielen die Medien in der Wahrnehmung gesellschaftlicher Probleme? Ebenso kann man danach fragen, welche politischen Akteure und Diskurse zum Klima der Ausgrenzung beitragen und wo historische Kontinuitäten zu finden sind.

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Johanna Rahner
Zwischen Integration und Ausgrenzung:Migration, religiöse Identität(en) und Bildung- theologisch reflektiert
Münster, LIT Verlag,, 2011 - 254 Seiten

Die Studie untersucht die Frage, an welchen gesellschaftlichen und subjektiven Faktoren sich Integrations- und Ausgrenzungsverläufe von türkischen Migranten der zweiten Generation entscheiden. Die Integration von ausländischen Migranten ist seit der Anwerbung von Arbeitsmigranten in den sechziger Jahren auch in der BRD ein relevantes Thema. Die Arbeitsmigranten der ersten Generation wurden durch die Rekrutierung als ‚Gastarbeiter’ lediglich in den Arbeitsmarkt integriert, nicht aber in andere Bereiche der Gesellschaft. Dies gilt in besonderem Maße für die erste Generation türkischer Migranten. Das Leben gesellschaftlicher Randständigkeit ertrugen sie mit der Perspektive, in das Herkunftsland zurückzukehren.
Für die zweite Generation türkischer Migranten dagegen stellt sich die Frage der Integration unausweichlich. In der Studie wird von der These ausgegangen, dass sie die Rückkehrperspektive aufgegeben haben und sich an den hiesigen gesellschaftlichen Standards orientieren. Aus der zweiten Generation sind längst dauerhafte Einwanderer geworden.Aber sie bleiben in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen benachteiligt. Der erste theoretische Bezugspunkt der Studie sind somit Theorien über die Integration von Einwanderern. Ein zweiter Bezugspunkt ist die Debatte über neue Formen sozialer Ungleichheit, die mit Begriffen wie urban underclass und soziale Ausgrenzung bezeichnet werden. Dauerhafte Massenarbeitslosigkeit, wachsende soziale Segregation und brüchig werdende soziale Netzwerke gelten als Ursachen dafür, dass seit gut einem Jahrzehnt auch in der BRD über soziale Ausgrenzung diskutiert wird. Türkische Migranten gehören zu den Gruppen, die am stärksten von sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Deshalb wurden Prozesse der Integration und Ausgrenzung bei der zweiten Generation türkischer Migranten untersucht. Schwerpunkte der Untersuchung sind die Situation auf dem Arbeitsmarkt und dem Wohnungsmarkt sowie die Bedeutung und Funktionsweise sozialer Netzwerke. Die zentralen Fragen der Untersuchung lauten deshalb: Was bedeutet in diesen Dimensionen Integration, was Ausgrenzung? Woran entscheidet es sich, ob Integration gelingt oder der Weg in die Randständigkeit bis hin zur dauerhaften Ausgrenzung führt? Der Bericht besteht aus sechs Kapiteln: Kapitel I thematisiert den theoretischen Kontext der Arbeit. In Kapitel II werden das methodische Vorgehen dargestellt und unsere Erfahrungen und Probleme bei der Durchführung und Auswertung der empirischen Erhebungen reflektiert. In den Kapiteln III bis V werden die empirischen Ergebnisse präsentiert. Dabei beginnen wir mit der Darstellung der sozialen Netze der Migranten(III). In den anschließenden Kapiteln werden die Wohnungsmarkt- (IV) und die Arbeitsmarktkarrieren (V) vorgestellt. Die Darstellung der Ergebnisse der Interviews mit den Migranten erfolgt in den drei Dimensionen nach demselben Prinzip: Zunächst werden die Gemeinsamkeiten der türkischen Migranten in der jeweiligen Dimension herausgearbeitet, dann werden die Unterschiede thematisiert. Diese Unterschiede lassen sich in den jeweiligen Dimensionen als Typen von Integration und Ausgrenzung abbilden. Im abschließenden Kapitel werden die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammengefasst und es wird ein Fazit gezogen unter der Fragestellung, welche Schlussfolgerungen für politische Maßnahmen sich aus diesen Erkenntnissen ergeben (VI).

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Peter G. Kirchschläger, Thomas Kirchschläger (Hrsg.)
Menschenrechte und Migration
8. Internationales Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) 2011
Bern, Stämpfli Verlag, 2011, 310 p.

Wie sieht der globale Status quo der Migration aus einer Menschenrechtsperspektive aus? Wo liegen die Chancen und Herausforderungen aus menschenrechtlicher Sicht? Welche Richtung verfolgt zukünftige Migrationspolitik weltweit? Was bedeuten die Begriffe «Migrant», «Flüchtling» und «illegaler Migrant» und welche Wirkung haben sie? Fördert die europäische Migrationspolitik die Durchsetzung der Menschenrechte? Wie können Bildungssysteme und Schulen von Migration profitieren? Wie können sie auf die Bedürfnisse von Personen mit Migrationshintergrund eingehen? Welche Rolle spielen schulische und ausserschulische Bildung beim Umgang mit Migration?
Das 8. Internationale Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) «Menschenrechte und Migration» bot Gelegenheit dazu, sich sorgfältig mit Beiträgen aus verschiedenen Blickwinkeln zu diesen und ähnlichen Fragen auseinanderzusetzen.

Der Band VIII der Reihe «Internationales Menschenrechtsforum Luzern (IHRF)» gibt auf einzigartige Weise den Verlauf der intensiven Gespräche wieder. Autorinnen und Autoren diskutieren vor ihrem jeweiligen Hintergrund vertieft einzelne Fragestellungen, sodass der Band einen breiten Zugang zum Thema «Menschenrechte und Migration» eröffnet. 

 

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Alberto Achermann, Jörg Künzli
Welcome to Switzerland: Sprachenrecht im Zuwanderungsstaat

Bern, Stämpfli Verlag, 2011, 418 p.

Wie soll der Staat mit der Tatsache umgehen, dass ein zunehmend bedeutender Teil der Bevölkerung über keine oder ungenügende Kenntnisse der lokalen Amtssprache(n) verfügt?Kann er Zuwanderer verpflichten, eine Amtssprache zu erlernen? Wie weit soll er ausländerrechtliche Bewilligungen und die Erteilung des Bürgerrechts von Sprachkenntnissen abhängig machen? Soll er Amtssprachenkenntnisse fördern oder dies privater Initiative überlassen? Oder aus der entgegengesetzten Optik: Ist der Staat verpflichtet, eine grundlegende Kommunikation mit Fremdsprachigen zu ermöglichen, indem er z.B. Übersetzer zur Verfügung stellt? Oder hat er ein eigenes Interesse, dass seine Informationen verstanden werden und wenn ja, wie kann er dies umsetzen? Wie geht der Staat mit den Bedürfnissen der Migranten in Schule und anderen wichtigen Gesellschaftsbereichen um? Und schliesslich: Welche Bedeutung kommt der englischen Sprache im Umgang mit Migrantinnen und Migranten zu? Oder sollen neuen sprachlichen Minderheiten besondere Rechte zuerkannt werden? Liesse der mühsam errungene «Sprachenfrieden» der Schweiz dies zu? Erfüllt schliesslich eine staatliche Integrationspolitik im Sprachenbereich angesichts der Tatsache, dass in der 2. Generation in der Schweiz wohnhafte ausländische Staatsangehörige in aller Regel über ausreichende Amtssprachenkenntnisse verfügen, überhaupt ein öffentliches Interesse? Diese Fragen werden die schweizerische Sprachenpolitik in Zukunft beschäftigen. Die vorliegende Studie kann zwar nicht alle beantworten, sie möchte aber einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Sprachenpolitik leisten.

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G.G. Tassello, L. Deponti, F. Proserpio (a cura di)
Kirche sein im Zeichen der Migration - Essere chiesa nel segno delle migrazioni - Être Église dans le signe des migrations

Tagung der Missionare und der PastoralmitarbeiterInnen der italienischsprachigen katholischen Missionen in der Schweiz. Tagungsdokumentation.
Convegno dei missionari, delle operatrici e degli operatori pastorali delle Missioni cattoliche di lingua italiana in Svizzera. Atti del convegno.

Delémont, 25-28.10.2010.

    
Collana Quaderni Migrantes 01, Todi (PG), Tau Editrice, 2011, 210 p.

           

Im Zeitalter der Globalisierung, in dem die Migrationen zu einem strukturellen Phänomen werden, kann die Migrantenpastoral nicht mehr einzig als vorübergehende Kategorial- und Spezialseelsorge betrachtet werden, die auf rasche Auflösung angelegt ist. Es ist notwendig, die Trennung zwischen Pfarreiseelsorge und Andersprachigenseelsorge durch einen Prozess zu überwinden, in dem sich beide gegenseitig anregen, bereichern und umgestalten, im Hinblick auf eine "dialogische und mehrsprachige Seelsorge".
Die Seelsorge in anderen Sprachen ist ein Teil der ordentlichen Pastoral,die mehrsprachig, dialogisch und multikulturell wird.

Nell'era della globalizzazione, in cui le migrazioni sono un fenomeno strutturale, e in una chiesa locale fortemente segnata dalla presenza di cattolici che vivono l'esperienza della mobilità umana e dell'appartenenza a più identità etniche, la pastorale migratoria non può essere considerata solo una pastorale settoriale e specifica transitoria, ma è di sua natura parte integrante della pastorale ordinaria, che deve oggi attuarsi sempre più in un'ottica interculturale e nell'attenzione alle diversità presenti sul territorio.


NUOVI LIBRI
Alcune delle nuove pubblicazioni disponibili presso la nostra biblioteca

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Delfina Licata, Franco Pittau (a cura di)

Rapporto Italiani nel Mondo 2012
Roma, IDOS, 2012, 511 p.

Il Rapporto è composto di 51 capitoli articolati in 5 sezioni: flussi e presenze tra storia e attualità, aspetti socio - culturali, aspetti religioso - pastorali, aspetti socio - economici, approfondimenti tematici. Il volume si chiude con un’appendice statistica con schede regionali e provinciali e tabelle riassuntive che sintetizzano le principali disaggregazioni disponibili. Inoltre il VII Rapporto Migrantes pubblica i nuovi numeri sui cittadini italiani residenti all’estero (cifre gennaio 2012). A questo proposito Mons. Perego al termine della sua introduzione ricorda Mirko Tremaglia scomparso nel dicembre del 2011, figura che “va ricordata per la carica istituzionale di Ministro degli italiani nel mondo (giugno 2001 - maggio 2006), ma soprattutto per il suo convinto apprezzamento della presenza dei connazionali all’estero”. Si deve, infatti, al Ministro Tremaglia nel 2001 “l’approvazione della legge sul voto degli italiani all’estero”. Nel Rapporto sono presenti analisi su alcune regioni quali Toscana e Abruzzo, su diversi paesi d’insediamento come Bulgaria, Marocco, India, Perù, su alcune città di accoglienza (Zurigo e New York) e su due comuni da dove partirono i nostri emigranti (Messina e Castellabate in provincia di Salerno).
Si parla del passato e di attualità con un riferimento agli anziani emigranti e le loro pensioni, le donne, i detenuti, la lingua e la promozione culturale, l’informazione e il servizio pastorale. Al termine delle celebrazioni del 150° anniversario dell’Unità d’Italia il Rapporto è uno specchio fedele della situazione degli italiani nel mondo considerando che tra i paesi industrializzati la Penisola è quello che storicamente ha dato un maggiore apporto ai flussi internazionali con quasi 30 milioni di espatriati dall’Unità d’Italia a oggi, dei quali 14 milioni nel periodo 1876 - 1915. Volendo fare un esempio, significativa è la presenza italiana nell’America settentrionale. Negli USA gli italo - americani iscritti all’Aire (Anagrafe degli Italiani Residenti all’Estero) sono 215.000, mentre le persone di origine italiana sono 15 milioni nell’intero paese e di essi 2 milioni e 200 mila risiedono nell’area metropolitana di New York. Al 1° gennaio 2012 sono 4.208.977 i cittadini italiani iscritti all’Aire, di cui 2.017.163 donne (47,9%). L’aumento rispetto allo scorso anno è di 93.742 unità. Un recente sondaggio Eurispes ritiene che quasi il 60% degli italiani tra i 18 e i 24 anni si dichiari disposto a intraprendere un progetto di vita all’estero.

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Massimo Vedovelli (a cura di)
Storia linguistica dell'emigrazione italiana nel mondo
Roma, Carrocci Editore, 2012, 567 p.

I 150 anni di Stato unitario hanno prodotto sommovimenti profondi nell'identità linguistica degli italiani. L'italiano parlato, di uso quotidiano e comune, e l'ingresso delle lingue immigrate sono i segni più evidenti delle tensioni identitarie vissute dalla nostra società. Forti tensioni linguistiche hanno visto protagonisti i milioni di italiani che a più ondate hanno lasciato il paese per "fare fortuna", nella "Merica" o in Australia, in Asia quanto in Africa: prima per lo più come poveri analfabeti e dialettofoni, di recente come "cervelli in fuga", laureati e italofoni. Quali cambiamenti linguistici hanno interessato le nostre comunità emigrate? Quali rapporti esse hanno avuto con l'italiano? Come si sono confrontate con le lingue dei paesi di arrivo? Qual è stato il destino dei dialetti una volta lontani dai loro territori? Che cosa hanno fatto i governi italiani verso l'identità linguistica delle comunità di origine italiana nel mondo? E che cosa fare oggi, nel "mercato globale delle lingue"? Il volume vuole contribuire a un bilancio che superi le retoriche nazionaliste o le spinte dissolutrici, a ricordarci che siamo - individui e collettività - ciò che ci fanno essere le nostre lingue, quelle che riceviamo dai nostri Padri, quelle che scegliamo di vivere.

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S. Nerozzi; A. Cortesi
Migrazioni, incontro con l'altro. Identità, alterità, accoglienza
Nerbini, 2011, 328 p.

La presente pubblicazione è stata realizzata nell’ambito del Progetto “Il diritto alla prote zione : studio sullo stato del sistema di asilo in Italia e proposte per una sua evoluzione che attua l’Azione 2.1.A del Fondo Europeo per i Rifugiati 2008-2013. Il progetto si è posto un duplice obiettivo: da un lato colmare almeno parzialmente il gap di ricerca e approfondimento sul tema dell’asilo e della protezione internazionale, che nel nostro paese non ha ancora goduto della dovuta attenzione scientifica e istituzionale; d’altro lato il progetto si prefiggeva, a partire da una rigorosa valutazione di quanto emerso dalla ricerca sul campo, di contribuire alla definizione del quadro complessivo delle politiche di asilo in Italia mediante l’elaborazione di raccomandazioni per il miglioramento ed il potenziamento del sistema nel suo complesso. Per queste ragioni la ricerca ha avuto un respiro nazionale: l’analisi della legislazione, dei dati che è stato possibile raccogliere, delle tendenze più significative degli ultimi anni hanno naturalmente riguardato l’Italia nel suo complesso, nel tentativo di individuare i principali nodi problematici, ma anche l’effettivo “stato di salute” del sistema d’asilo nel suo complesso.


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A.S.G.I. Associazione per gli Studi Giuridici sull’Immigrazione (coordinamento a cura di)
Il diritto alla protezione
La protezione internazionale in Italia: quale futuro?
Studio sullo stato del sistema di asilo in Italia e proposte per una sua evoluzione
Torino, ASGI, 2011


La presente pubblicazione è stata realizzata nell’ambito del Progetto “Il diritto alla prote zione : studio sullo stato del sistema di asilo in Italia e proposte per una sua evoluzione che attua l’Azione 2.1.A del Fondo Europeo per i Rifugiati 2008-2013. Il progetto si è posto un duplice obiettivo: da un lato colmare almeno parzialmente il gap di ricerca e approfondimento sul tema dell’asilo e della protezione internazionale, che nel nostro paese non ha ancora goduto della dovuta attenzione scientifica e istituzionale; d’altro lato il progetto si prefiggeva, a partire da una rigorosa valutazione di quanto emerso dalla ricerca sul campo, di contribuire alla definizione del quadro complessivo delle politiche di asilo in Italia mediante l’elaborazione di raccomandazioni per il miglioramento ed il potenziamento del sistema nel suo complesso. Per queste ragioni la ricerca ha avuto un respiro nazionale: l’analisi della legislazione, dei dati che è stato possibile raccogliere, delle tendenze più significative degli ultimi anni hanno naturalmente riguardato l’Italia nel suo complesso, nel tentativo di individuare i principali nodi problematici, ma anche l’effettivo “stato di salute” del sistema d’asilo nel suo complesso.

Il testo è diponibile anche in PDF

 

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Giovanni G. Tassello, Luisa Deponti, Felicina Proserpio (a cura di)
Migrazioni e scienze teologiche. Rassegna bibliografica (1980-2007)
Basilea, CSERPE, 2009, 287 p.
Il tema della mobilità interessa ogni settore della vita, sia a livello individuale che istituzionale.Il crescente numero di persone coinvolte nel fenomeno sollecita gli studiosi di molteplici discipline a condurre ricerche a tale proposito. Le scienze teologiche come si pongono di fronte alle migrazioni? Non è solo una questione di metodi pastorali da adottare da parte delle chiese locali. La mobilità provoca a vivere in modo più pieno alcuni elementi che riguardano le note costitutive della chiesa. Di fronte alle trasformazioni che conducono verso società sempre più pluriculturali, occorre capire come le scienze teologiche abbiano, in passato, affrontato il tema delle migrazioni e se, attualmente, esse stiano sviluppando nuovi percorsi interpretativi. Per approfondire il nesso fra teologia e fenomeni migratori, gli autori si sono proposti come approccio preliminare di offrire agli studiosi un sussidio bibliografico che facesse il punto della situazione degli studi teologici riguardanti le migrazioni, enumerando libri e saggi apparsi su riviste di scienze teologiche dal 1980 al 2007. Il lavoro di ricerca ha permesso di individuare 2316 testi a carattere storico, ecclesiologico, morale, biblico e pastorale. La bibliografia è disponibile anche sul sito del CSERPE (www.cserpe.org) in italiano, inglese e tedesco. Questo permette di aggiornare costantemente la rassegna e di sopperire alle omissioni. Si tratta di un work in progress anche perché la teologia in contesto migratorio è ancora agli inizi e, nonostante suggerimenti pratici, i fondamenti teologici della pastorale dell’accoglienza rimangono ancora un terreno da esplorare.


Ordinazioni: Centro Studi e Ricerche per l’Emigrazione (CSERPE), Rheinfelderstr. 26, CH-4058 Basilea, Fax: 0041 / 612269109, cserpe@cserpe.org
Prezzo: € 20.00,   CHF 30.00


NEW BOOKS
Some of the new publications available in our library

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Migrants and their descendants - Guide to policies for the well-being of all in pluralist societies
Strasbourg, Council of Europe Publishing, 2010, 294 p.

Migration to and within Europe has profoundly changed the life and image of the continent. This guide offers theoretical and practical tools for an innovative approach to a key political issue: how, along with our immigrant fellow-citizens, can we build a fair and plural society that ensures the well-being of all?
By moving beyond rigid categories like "foreigner", "immigrant" and "illegal , and ambiguous concepts like "identity", "diversity , "immigration control" and "integration", this guide suggests that policy makers, civil servants and citizens need to question their own vocabulary if they are to grasp the complexity and uniqueness of people's migration paths.
Perceiving migrants simply from the host country's point or view - the security, well-being and life-style of its nationals - has limitations. We cannot see people of foreign origin only as a threat or a resource to be exploited. If we see them as stereotypes, we are seeing only a mirror of European fears and contradictory aspirations. This guide helps readers decode and address the structural problems of our society, looking at the accusations made against migrants and the utilitarian view of the advantages that immigrants bring to host societies.
In publishing this guide, the Council or Europe is seeking to initiate an in-depth debate on the migration issue, which is so high on the European political agenda.

 

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Martin Geiger and Antoine Pécoud (edited by)
The Politics of international Migration Management

New York, Palgrave Macmillan, 2010, 305 p.
'International migration management' is a new concept for understanding and rethinking migrations flows. Throughout the world, governments and intergovernmental organisations, such as the International Organization for Migration, are developing new approaches aimed at renewing migration policy-making. This includes calls for cooperation between governments to govern migration flows; an understanding that migration is a normal process in a globalizing world rather than a problem; a 'post-control' spirit that goes beyond the restrictions on peoples' mobility to draft proactive policies; and a promotion of holistic approaches to migration, centred not only on security or labour but also on development and human rights.

This book critically analyses the actors, discourses and practices of migration management, including both empirical investigations of their political and ideological foundations.

 

 

 

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Antoine Pécoud; Paul de Guchteneire (edited by)
Migration Without Borders. Essays on the Free Movement of People
UNESCO, 2007, 341 p.

The right “to leave” a country, laid down in Article 13 (2) of the Universal Declaration of Human Rights, has no corresponding right “to enter” a country. This apparent contradiction has produced a publication, edited by two UNESCO programme specialists on international migration.
It attempts to explore the scenario of a world where migration knows no borders. Given the current context of strict border controls and a heightened social and political awareness of the issue, this scenario of a world where each person would be free to move around from one country to another and settle wherever he or she chooses, may appear somewhat utopian. But today’s Utopia could become tomorrow’s reality and this publication attempts to analyse the ethical and economic challenges as well as the social consequences of totally free movement all over the world.
With contributions by Aderanti Adepoju, Rafael Alarcón, Graziano Battistella, Alejandro I. Canales, Jonathan Crush, Han Entzinger, Bimal Ghosh, Nigel Harris, Jan Kunz, Mari Leinonen, Alicia Maguid, Israel Montiel Armas, Sally Peberdy, Mehmet Ugur and Catherine Wihtol de Wenden, this reference work is a mine of new ideas which fuel the debate and contribute to finding new angles for research into fair and balanced migration policies that respect human rights.
This investigation into the free movement of populations constantly reminds us that nowadays access to freedom of movement reflects people’s unequal rights. Although the majority of the world’s population are able to leave their country, only a tiny minority have the right to enter whichever country they choose. Nationals of developed countries and highly qualified people can move around more or less freely, whereas others are dependent on the uncertain granting of visas and residence permits before they can cross a border.

 

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Stephen Castles and Mark J. Miller
The Age of Migration.

Fourth Edition. International Population Movements in the Modern World
New York, Palgrave Macmillan, 369 p.
The leading text in the field, this incisive, authoritative work offers a global perspective on the nature of migration flows, why they take place, and their consequences for states and societies around the world. Chapters provide up-to-date descriptions and comparative analyses of major migration regions in the North and South. The role of population movements in the formation of ethnic minority groups is examined, as is the impact of growing ethnic diversity on economies, cultures, and political institutions. User-friendly features include accessible boxed examples, tables, and maps.

New to This Edition
Fully revised and expanded with current information and analysis.
New chapters on development and on security.
Covers national and international policy developments.
Incorporates new approaches, such as transnational theory.
The companion website (www.age-of-migration.com) features an online-only chapter, additional case studies, migration studies links, and periodic updates.


PUBLICATIONS RÉCENTES
disponibles dans notre bibliothèque

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Catherine Wihtol de Wenden

Atlas mondial des migrations. Nouvelle édition. Réguler ou réprimer... gouverner
Paris, Édtitions Autrement, 2009, 79 p.
200 millions de personnes dont plus de 20 en situation irrégulière. Les déplacements de population se mondialisent et surtout, ils changent de nature, du voyage pénible et dangereux des réfugiés politiques ou environnementaux, au trafic criminel des personnes ou à la migration des «cerveaux». Débats nationaux et relations internationales… donnent le «la» pour une gouvernance mondiale des mouvements migratoires et pour un droit à la mobilité des migrants. Hier circonscrites à quelques pays d’accueil et à quelques régions de départ, dans un espace souvent marqué par un passé colonial, les migrations se mondialisent et changent de nature : les personnes concernées ne sont plus seulement des ruraux analphabètes mais davantage des urbains scolarisés issus de classes moyennes aspirant à un mieux-être économique, mais aussi politique, social et culturel. Certains pays d’émigration sont par ailleurs devenus pays d’accueil, les migrations économiques sud-sud se développent. Après avoir posé les grandes caractéristiques des mouvements migratoires, l’atlas détaille différentes «zones du monde» : 1) l’Europe qui continue d’être un pôle d’attraction important ; 2) les régions qui sont entrées dans la mobilité (le monde russe, l’Asie du sud et du sud-est, l’Afrique, l’Asie continentale), les migrations « sud-sud » et les lieux de tensions et de redéfinitions politiques ; 3) le Nouveau Monde avec sa tradition «multiculturaliste» qui reste une terre d’immigration historique (Etats-Unis, Canada, Amérique latine et Australie). Cet atlas sorti en 2005 est devenu un classique. La nouvelle édition comprend une actualisation complète des données et pose 4 nouveaux enjeux : a) comment vivra-t-on dans les villes globales de New York à Lagos (nouvelles mobilités, violences urbaines et multiculturalisme) ; b) migration comme enjeu de développement pour les pays d’origine et les pays d’accueil ; c) le phénomène nouveau des réfugiés environnementaux; d) la nécessaire gouvernance mondiale des migrations : le droit à mobilité, le droit des migrants, les conditions d’accès à la nationalité pour les   personnes installées ?


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Claudio Bolzman; Geneviève Mottet

L'Ecole et l'élève d'origine étrangère.
Genèse d'une catégorie d'action publique

Genève, IES Éditions, 2009, 239 p.
Difficultés scolaires et comportementales des élèves apparaissent de plus en plus souvent dans les discours publics comme étant liées à l’origine « ethnique » des élèves. Les explications culturalistes ont pris le pas sur les explications de la problématique liées à l’origine sociale. Ce changement de paradigme est d’importance et déplace par là même, souvent sans véritable analyse, le type d’actions remédiatrices à apporter.
L’Ecole et l’élève d’origine étrangère met en lumière la genèse, à Genève depuis les années soixante, de l’élève étranger comme catégorie de pensée et d’action publique. Fondée sur l’analyse d’un vaste corpus, cette recherche met en évidence les actions de militants en faveur de la reconnaissance du droit à l’éducation pour chaque enfant, les discours et mesures visant la catégorie des élèves d’origine étrangère, émanant d’acteurs politiques, de pédagogues, du Département de l’Instruction publique, ainsi que des instances supranationales et nationales.
La mise en évidence d’une « ethnicisation » de la question pédagogique permettra aux praticiens, chercheurs et politiciens de reconsidérer certaines habitudes de pensée et catégorisation, pour une remise en cause de l’action en milieu scolaire.