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NEUE BÜCHER
Einige Neuerscheinungen, die in unserer Bibliothek vorhanden sind

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Alberto Achermann, Jörg Künzli
Welcome to Switzerland: Sprachenrecht im Zuwanderungsstaat

Bern, Stämpfli Verlag, 2011, 418 p.

Wie soll der Staat mit der Tatsache umgehen, dass ein zunehmend bedeutender Teil der Bevölkerung über keine oder ungenügende Kenntnisse der lokalen Amtssprache(n) verfügt?Kann er Zuwanderer verpflichten, eine Amtssprache zu erlernen? Wie weit soll er ausländerrechtliche Bewilligungen und die Erteilung des Bürgerrechts von Sprachkenntnissen abhängig machen? Soll er Amtssprachenkenntnisse fördern oder dies privater Initiative überlassen? Oder aus der entgegengesetzten Optik: Ist der Staat verpflichtet, eine grundlegende Kommunikation mit Fremdsprachigen zu ermöglichen, indem er z.B. Übersetzer zur Verfügung stellt? Oder hat er ein eigenes Interesse, dass seine Informationen verstanden werden und wenn ja, wie kann er dies umsetzen? Wie geht der Staat mit den Bedürfnissen der Migranten in Schule und anderen wichtigen Gesellschaftsbereichen um? Und schliesslich: Welche Bedeutung kommt der englischen Sprache im Umgang mit Migrantinnen und Migranten zu? Oder sollen neuen sprachlichen Minderheiten besondere Rechte zuerkannt werden? Liesse der mühsam errungene «Sprachenfrieden» der Schweiz dies zu? Erfüllt schliesslich eine staatliche Integrationspolitik im Sprachenbereich angesichts der Tatsache, dass in der 2. Generation in der Schweiz wohnhafte ausländische Staatsangehörige in aller Regel über ausreichende Amtssprachenkenntnisse verfügen, überhaupt ein öffentliches Interesse? Diese Fragen werden die schweizerische Sprachenpolitik in Zukunft beschäftigen. Die vorliegende Studie kann zwar nicht alle beantworten, sie möchte aber einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Sprachenpolitik leisten.

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Alberto Achermann, Martina Caroni, Astrid Epiney, Walter Kälin, Cesla Amarelle, Peter Uebersax

Jahrbuch für Migrationsrecht 2010/2011 - Annuaire du droit de la migration 2010/2011(deutsch/französisch)
Basel, Stämpfli Verlag, 2011, 390 p.

Das vorliegende «Jahrbuch für Migrationsrecht»befasst sich schwergewichtig mit aktuellen Fragen rund um das Thema «Vollzug der Migrationspolitik», das heisst mit der schweizerischen Rückweisungs- und Rückführungspolitik. Unter rechtlichen Gesichtspunkten untersucht werden namentlich die Rückweisungen im Rahmen des Dubliner Übereinkommens, die Rückübernahme durch Drittstaaten mittels Rückübernahmeabkommen und die Anwendung von Zwang bei Ausschaffungen. Zusätzlich widmet sich ein Beitrag mit Blick auf die geplante Revision des schweizerischen Bürgerrechtsgesetzes dem Vergleich der Regelungen auf kantonaler Ebene. Der dokumentarische Teil des Jahrbuchs beschlägt den Zeitraum des letzten Jahres von Mitte 2010 bis Mitte 2011 und berichtet umfassend über die Praxis des Bundesgerichts, des Bundesverwaltungsgerichts und des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte mit Bedeutung für das Migrationsrecht (Ausländerrecht, Asylrecht und Bürgerrecht). Nachgezeichnet wird im Weiteren die Rechtsentwicklung in der Schweiz, in der EU und in weiteren internationalen Gremien, einschliesslich der Menschenrechtsorgane der UNO. Der Band enthält eine Bibliografie des schweizerischen Migrationsrechts.

Le présent «Annuaire du droit de la migration» est consacré aux questions actuelles d'« exécution de la politique migratoire», c'est-à-dire à la politique suisse en matière de renvois et de réadmissions. Le renvoi dans le cadre de l'accord de Dublin, les accords de réadmission conclus avec les Etats tiers ainsi que les expulsions effectuées sous contrainte sont notamment envisagés sous un angle juridique. En vue de la révision de la loi suisse sur la nationalité, une contribution est par ailleurs consacrée à l'analyse comparative des réglementations cantonales dans ce domaine. L'Annuaire couvre la période allant du milieu de l'année 2010 au milieu de l'année 2011 et contient une présentation détaillée de la jurisprudence du Tribunal fédéral, du Tribunal administratif fédéral et de la Cour européenne des droits de l'Homme rendue dans ce laps de temps en matière de droit de la migration (droit des étrangers, droit de l'asile et droit de la nationalité). Les développements juridiques en Suisse, au sein de l'Union européenne, ainsi que dans d'autres instances internationales, y compris les organes des droits de l'Homme de l'ONU, sont également exposés dans cet ouvrage. L'ouvrage contient enfin une bibliographie du droit suisse de la migration.

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G.G. Tassello, L. Deponti, F. Proserpio (a cura di)
Kirche sein im Zeichen der Migration - Essere chiesa nel segno delle migrazioni - Être Église dans le signe des migrations

Tagung der Missionare und der PastoralmitarbeiterInnen der italienischsprachigen katholischen Missionen in der Schweiz. Tagungsdokumentation.
Convegno dei missionari, delle operatrici e degli operatori pastorali delle Missioni cattoliche di lingua italiana in Svizzera. Atti del convegno.

Delémont, 25-28.10.2010.

    
Collana Quaderni Migrantes 01, Todi (PG), Tau Editrice, 2011, 210 p.

           

Im Zeitalter der Globalisierung, in dem die Migrationen zu einem strukturellen Phänomen werden, kann die Migrantenpastoral nicht mehr einzig als vorübergehende Kategorial- und Spezialseelsorge betrachtet werden, die auf rasche Auflösung angelegt ist. Es ist notwendig, die Trennung zwischen Pfarreiseelsorge und Andersprachigenseelsorge durch einen Prozess zu überwinden, in dem sich beide gegenseitig anregen, bereichern und umgestalten, im Hinblick auf eine "dialogische und mehrsprachige Seelsorge".
Die Seelsorge in anderen Sprachen ist ein Teil der ordentlichen Pastoral,die mehrsprachig, dialogisch und multikulturell wird.

Nell'era della globalizzazione, in cui le migrazioni sono un fenomeno strutturale, e in una chiesa locale fortemente segnata dalla presenza di cattolici che vivono l'esperienza della mobilità umana e dell'appartenenza a più identità etniche, la pastorale migratoria non può essere considerata solo una pastorale settoriale e specifica transitoria, ma è di sua natura parte integrante della pastorale ordinaria, che deve oggi attuarsi sempre più in un'ottica interculturale e nell'attenzione alle diversità presenti sul territorio.

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Michelle Becka, Albert-Peter Rethmann (Hrsg.)

Ethik und Migration

Gesellschaftliche Herausforderungen uns sozialethische Reflexion

Paderborn, Ferdinand Schöningh, 2010, 206 S.
Globale Migration verändert Gesellschaften – christliche Sozialethik leistet einen Beitrag dazu, auf veränderte Kontexte zu reagieren und kreative Lösungsansätze zu entwickeln.

Phänomene weltweiter Migration konkretisieren sich in den individuellen Wanderbewegungen – aber auch in den Gesellschaften, die von Ab- oder Zuwanderung betroffen sind. Rechtliche Rahmenbedingungen und politische Konzepte von Gesellschaft geraten dadurch in Bewegung und bringen einen ethischen Reflexionsbedarf mit sich: Welcher Rahmenbedingungen bedarf es, um ein Zusammenleben verschiedener Identitäten zu ermöglichen? Welche Rolle spielen Zugehörigkeit und Citizenship im Kontext von Einwanderung? Und wie verhält sich das Recht des souveränen Staates zu Fragen globaler Gerechtigkeit?
Das Buch diskutiert diese Fragen und erforscht die Bedingungen, unter denen plurale Gesellschaften im Kontext von Migration zu gestalten sind, damit Zusammenleben gelingen kann.

 

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Klaus Barwig, Stephan Beichel-Benedetti, Dr. Gisbert Brinkmann (Hrsg.)
Hohenheimer Tage zum Ausländerrecht 2009

Baden Baden, Nomos, 2010, 261 S.
Der vorliegende Sammelband dokumentiert die Vorträge der Hohenheimer Tage zum Ausländerrecht 2009. Dabei folgt die Zusammenstellung der Texte nicht chronologischen, sondern inhaltlichen Gesichtspunkten. Neben dem Schwerpunktthema - Arbeitsmarkt und Zuwanderung - werden auch aktuelle Fragestellungen behandelt.
Die zurückliegenden Hohenheimer Tage wie auch diese Dokumentation wollen der fortschreitenden Europäisierung des Migrationsrechts Rechnung tragen. So wird in einem ersten Kapitel die Entwicklung auf europäischer Ebene sowohl grundsätzlich als auch im Hinblick auf Arbeitsmigration, Entwicklungspolitik und Illegalität sowie unter flüchtlings-, aufenthalts- und staatsangehörigkeitsrechtlicher Perspektive beleuchtet. Es schließen sich in einem zweiten Kapitel Beiträge zu Entwicklungen auf nationaler Ebene an, die wiederum zeigen, wie stark Europa auf das nationale Regelungsgefüge zurückwirkt - seien es Themen wie Zugang zum Arbeitsmarkt, Integration, Soziale Leistungen, Familienachzug, Gleichbehandlung oder Bleiberecht. Ein drittes Kapitel widmet sich dem Zugang zum Arbeitsmarkt. Hierbei werden neben empirischen Untersuchungen einerseits und ganz praktischen Beispielen schon jetzt möglicher Anerkennungsprozeduren insbesondere im handwerklichen Bereich andererseits auch die in weiten Teilen noch gänzlich ungeregelten Zustände aufgezeigt.  Das Staatsangehörigkeitsrecht, insbesondere das in Europa einmalige Optionsmodell - was inzwischen auch Gegenstand einer Reihe von institutionsübergreifenden Initiativen und Aufrufen ist, steht im vierten Kapitel. Nicht nur die europäisch in eine andere Richtung laufende Entwicklung (immerhin ist zwischen allen EU-Mitgliedstaaten mittlerweile die doppelte Staatsangehörigkeit akzeptiert), sondern auch der nationale Befund (bei 57 % aller Einbürgerungen wurde im vergangenen Jahr in Deutschland Doppelstaatigkeit hingenommen) zeigen, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

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Monika Scheidler, Claudia Hofrichter, Thomas Kiefer
Interkulturelle Katechese
Herausforderung und Anregungen für die Praxis
München, Verlag Deutscher Katecheten-Verein, 2010, 272 S.
Multikulturalität gibt es in katholischen Gemeinden und größeren pastoralen Räumen nicht nur im Kontext von Großstädten. Das Nebeneinander und Miteinander von Katholiken mit und ohne Migrationshintergrund gehört längst zum Alltag der pastoralen und katechetischen Praxis in Stadt und Land, im Norden, Süden, Osten und Westen Deutschlands. Das Buch antwortet auf die drängende Frage, wie sich Katechese in multikulturell gewordenen Gemeinden interkulturell gestalten lässt. Außerdem liefert es Einblicke in die katechetische Arbeit der Gemeinden verschiedener Muttersprachen in Deutschland. Beispiele interkultureller Katechese aus verschiedenen Bistümern und Anregungen für die katechetische Praxis in multikulturellen Situationen zeigen, wie man Teilnehmende verschiedenkultureller Herkunft in der Katechese gerecht werden kann. Die Entstehung des Buches geht auf die „Projektgruppe interkulturelle Katechese“ (PiK) des Deutschen Katecheten-Vereins zurück, in der Vertreter/innen der Diözesanreferenten für Katechese und Vertreter/innen der in Deutschland lebenden katholischen Volks- bzw. Sprachgruppen Spannendes voneinander gelernt haben.

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Jörg Alt

Globalisierung, illegale Migration, Armutsbekämpfung.

Analyse eines komplexen Phänomens

Karlsruhe, von Loeper Literaturverlag, 2009, 376 S.
Zwischen 2005 und 2008 hat sich der Sozialwissenschaftler Jörg Alt für längere Zeit in dem zentralamerikanischen Staat Belize und in den USA aufgehalten. Anknüpfend an seine früheren Forschungsarbeiten über das Leben in der Illegalität ist er dort der Frage nachgegangen, warum so viele Menschen in den Ländern des Südens ihre Heimat verlassen und sich auf den mühsamen, kostspieligen und häufig auch lebensgefährlichen Weg in die USA oder in die EU machen.
In zahlreichen Gesprächen mit den Protagonisten eines weltweiten Migrationsgeschehens wird deutlich, weshalb Menschen über Migration nachdenken, und welche Konsequenzen diese Entscheidung für sie selbst, für ihre Familien und für ihr gesellschaftliches Umfeld hat. Die Darstellung der komplexen Wechselwirkungen zwischen Globalisierung und illegaler Migration leitet über zu dem dritten Schwerpunkt dieses Buches: Kann illegale Migration als Beitrag zur Armutsbekämpfung betrachtet werden?

Jörg Alt will mit seinem neuen Buch einen Beitrag zur Globalisierungsdebatte leisten, der sowohl die aktuellen sozio-ökonomischen Entwicklungen berücksichtigt als auch der Lebenswelt von Migrantinnen und Migranten gerecht wird.

 

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Esteban Piñeiro, Isabelle Bopp, Georg Kreis (Hrsg.)
Fördern und Fordern im Fokus
Leerstellen des schweizerischen Integrationsdiskurses

Zürich, Seismo Verlag, 2009, 264 S.
In den späten neunziger Jahren avanciert das Leitkonzept Integration zu einer mächtigen migrationspolitischen Idee. Seither markiert die paradigmatische Formel «Fördern und Fordern» die Bedeutungshoheit und den Kurs der Integrationspolitik. Mit der Nobilitierung der neuen idée directrice findet die Schweiz jenseits des bipolaren Links- und Rechtsschemas zu einer neuen konsensfähigen Mitte. Diese Neukonzeption auf der Achse «Fördern und Fordern» löst jedoch nur vordergründig die bisherigen Migrationsregime der Ausgrenzung, Integrationsverhinderung und Assimilationsforderung ab. Vielmehr konturiert der magische Leitsatz «Fördern und Fordern» ein diffuses, weit in den Alltag reichendes Aktionsfeld. Statt den repressiven Raum zu definieren und die auf echter Freiwilligkeit basierenden Förderelemente deutlich davon abzugrenzen, entsteht ein undefinierter politischer Zwischenraum, der Offenheit und Toleranz einerseits, Ausgrenzung und Repression andererseits miteinander vermengt. Das offene Spiel mit Ermessenskriterien und weitschweifigen Integrationsbegriffen führt letztlich dazu, dass die ausländische Bevölkerung schwer kalkulierbaren und entsprechend verunsichernden Erwartungen ausgesetzt wird.
Dieser Sammelband bietet eine vielschichtige Analyse, die drei Zentralperspektiven berücksichtigt: erstens die politischhistorischen Entwicklungslinien, die zur gegenwärtigen Gestaltung der Ausländerpolitik führten, zweitens alternative theoretische Lesearten des Prinzips «Fördern und Fordern» und drittens schliesslich die damit zusammenhängenden lebensweltlichen Spannungsfelder. Die Beiträge stammen von Hans-Rudolf Wicker, Georg Kreis, Simone Prodolliet, Lucie von Büren und Judith Wyttenbach, Roberto Lopez, Jane Haller und Esteban Piñeiro, Inés Mateos, Alicia Gamboa, Zeynep Yerdelen, Isabelle Bopp, Eva Tov und Thomas Huonker.

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Klaus Martens, Michael Grytz

Alptraum im Fischerboot.

Afrika Flüchtlinge und Europas Fischereipolitik

Deutschland, 2007, 60 Minuten
Der Film stellt einen Zusammenhang her zwischen der Überfischung vor Westafrikas Küste und der zunehmenden Zahl von Flüchtlingen, die mit ihren Pirogen die gefährliche und oft tödliche Überfahrt in den reichen Westen wagen. Denn in den Gewässern Senegals gibt es immer weniger Fische. Verantwortlich dafür sind nicht nur die immensen Fangquoten subventionierter EU-Kutter, sondern auch aggressive Fangmethoden und illegale Fischerei. "Alptraum im Fischboot" lässt Fischer in Mauretanien und Senegal zu Wort kommen, begleitet illegale Trawler und Schiffe der Küstenwache bei der Arbeit, besucht Frauen und Mütter ertrunkener Flüchtlinge, interviewt Minderjährige in Auffanglagern und spricht mit EU-Politikern und Lobbyisten. Er schildert mit eindrucksvollen Bildern und überzeugenden Interviews, was der Westen für die Menschen in Westafrika bedeutet und wie die EU-Fischereipolitik mit viel Geld die lokalen Märkte zerstört.

Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Französisch

 


NUOVI LIBRI
Alcune delle nuove pubblicazioni disponibili presso la nostra biblioteca

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Giovanni G. Tassello, Luisa Deponti, Felicina Proserpio (a cura di)
Migrazioni e scienze teologiche. Rassegna bibliografica (1980-2007)
Basilea, CSERPE, 2009, 287 p.
Il tema della mobilità interessa ogni settore della vita, sia a livello individuale che istituzionale.Il crescente numero di persone coinvolte nel fenomeno sollecita gli studiosi di molteplici discipline a condurre ricerche a tale proposito. Le scienze teologiche come si pongono di fronte alle migrazioni? Non è solo una questione di metodi pastorali da adottare da parte delle chiese locali. La mobilità provoca a vivere in modo più pieno alcuni elementi che riguardano le note costitutive della chiesa. Di fronte alle trasformazioni che conducono verso società sempre più pluriculturali, occorre capire come le scienze teologiche abbiano, in passato, affrontato il tema delle migrazioni e se, attualmente, esse stiano sviluppando nuovi percorsi interpretativi. Per approfondire il nesso fra teologia e fenomeni migratori, gli autori si sono proposti come approccio preliminare di offrire agli studiosi un sussidio bibliografico che facesse il punto della situazione degli studi teologici riguardanti le migrazioni, enumerando libri e saggi apparsi su riviste di scienze teologiche dal 1980 al 2007. Il lavoro di ricerca ha permesso di individuare 2316 testi a carattere storico, ecclesiologico, morale, biblico e pastorale. La bibliografia è disponibile anche sul sito del CSERPE (www.cserpe.org) in italiano, inglese e tedesco. Questo permette di aggiornare costantemente la rassegna e di sopperire alle omissioni. Si tratta di un work in progress anche perché la teologia in contesto migratorio è ancora agli inizi e, nonostante suggerimenti pratici, i fondamenti teologici della pastorale dell’accoglienza rimangono ancora un terreno da esplorare.


Ordinazioni: Centro Studi e Ricerche per l’Emigrazione (CSERPE), Rheinfelderstr. 26, CH-4058 Basilea, Fax: 0041 / 612269109, cserpe@cserpe.org
Prezzo: € 20.00,   CHF 30.00

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Gabriele Bentoglio (a cura di)
Sfide alla Chiesa in cammino: strutture di pastorale migratoria
Quaderni SIMI n. 8
Roma, Urbaniana University Press, 2010, 166 p.
La riflessione sulle attuali strutture di pastorale migratoria chiarifica meglio quel dinamismo che porta la Chiesa a rispondere alla domanda religiosa con un'azione pastorale adatta ai migranti delle diverse nazionalità e identità, perché risulti che l'emigrazione sia quella che è, cioè un cammino di popoli verso una società più fraterna, giusta, universale, interetnica e interculturale.
Incorporato alla Pontificia Università Urbaniana, lo Scalabrini International Migration Institute intende sviluppare l'approccio interdisciplinare al mondo delle migrazioni attraverso un programma accademico di studi superiori e attività di qualificazione e perfezionamento di quanti operano nella mobilità umana. La collana "Quaderni SIMI" raccoglie il lavoro di ricerca e di discussione che emerge dalle attività di insegnamento e da altre iniziative organizzate dal SIMI. Propone saggi monografici e opere collettanee nelle scienze sociali, filosofiche e teologiche per esplorare le varie problematiche che le migrazioni pongono alla coesione sociale, al dialogo interculturale e inter-religioso e alla crescita di comunità di credenti uniti nella diversità. I "Quaderni SIMI" intendono essere strumenti di studio e di riflessione per quanti desiderano approfondire l'analisi delle complesse dimensioni delle migrazioni, occasione di dialogo per ricercatori e studiosi del tema e offerta di spunti di analisi e chiavi di lettura per coloro che sono impegnati nel lavoro diretto con i migranti.

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Caritas Italiana - Caritas Romania
I romeni in Italia tra rifiuto e accoglienza
Roma, Edizioni Idos, 2010, 192 p.
Questo volume bilingue italiano-romeno presenta la situazione effettiva dei romeni in Italia e le possibili prospettive. Caritas di Romania e Caritas Italiana, dopo una ricerca triennale, hanno voluto confrontare il loro punto di vista con le strutture pubbliche, le organizzazioni sociali, l'opinione pubblica dei due Paesi e i diretti interessati.
Il volume propone una riflessione riassumibile in cinque tesi. (1) È importante impostare bene la convivenza con i romeni, che rappresentano un quarto dell'intera popolazione immigrata: le più recenti stime attestano che questa collettività conta ormai 1 milione e 165 mila persone. È la prima in Italia e la seconda nell'Unione europea, dopo quella turca. (2) Partendo da delitti commessi da singoli romeni, si è giunti a etichettare con l'aggettivo "criminale" un intero popolo; invece, secondo i dati ufficiali, i romeni incidono per il 24,5% sulla popolazione straniera residente e solo per il 13,8% sulle denunce presentate contro tutti gli stranieri. (3) La maggior parte dei romeni ha la ferma volontà di integrarsi stabilmente in Italia dove sono riusciti a superare una situazione economica insoddisfacente, facendo del lavoro e dell'imprenditoria il perno principale dell'inserimento (quasi 700 mila occupati e 28 mila aziende). (4) La presenza romena in Italia pone in luce che il percorso di integrazione ha bisogno di un maggiore supporto pubblico e di un clima sociale più aperto ed evidenzia anche le implicazioni linguistiche, culturali e religiose poste dai nuovi venuti. (5) Per non perdere la memoria storica non si deve dimenticare che dalla fine dell'800 fino alla seconda guerra mondiale flussi non trascurabili di italiani si recarono in Romania, allora un Paese dal promettente sviluppo economico. "L'Europa allargata prefigura la possibilità di sviluppi fruttuosi e, nello stesso tempo, come ci ricordano i romeni, rischia di essere una promessa in parte non realizzata. Il nuovo libro, scritto da italiani e da romeni, attesta che è possibile attenuare le carenze e potenziare gli aspetti positivi".

NEW BOOKS
Some of the new publications available in our library

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Martin Geiger and Antoine Pécoud (edited by)
The Politics of international Migration Management

New York, Palgrave Macmillan, 2010, 305 p.
'International migration management' is a new concept for understanding and rethinking migrations flows. Throughout the world, governments and intergovernmental organisations, such as the International Organization for Migration, are developing new approaches aimed at renewing migration policy-making. This includes calls for cooperation between governments to govern migration flows; an understanding that migration is a normal process in a globalizing world rather than a problem; a 'post-control' spirit that goes beyond the restrictions on peoples' mobility to draft proactive policies; and a promotion of holistic approaches to migration, centred not only on security or labour but also on development and human rights.

This book critically analyses the actors, discourses and practices of migration management, including both empirical investigations of their political and ideological foundations.

 

 

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Stephen Castles and Mark J. Miller
The Age of Migration.

Fourth Edition. International Population Movements in the Modern World
New York, Palgrave Macmillan, 369 p.
The leading text in the field, this incisive, authoritative work offers a global perspective on the nature of migration flows, why they take place, and their consequences for states and societies around the world. Chapters provide up-to-date descriptions and comparative analyses of major migration regions in the North and South. The role of population movements in the formation of ethnic minority groups is examined, as is the impact of growing ethnic diversity on economies, cultures, and political institutions. User-friendly features include accessible boxed examples, tables, and maps.

New to This Edition
Fully revised and expanded with current information and analysis.
New chapters on development and on security.
Covers national and international policy developments.
Incorporates new approaches, such as transnational theory.
The companion website (www.age-of-migration.com) features an online-only chapter, additional case studies, migration studies links, and periodic updates.

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Leonir Mario Chiarello, María Isabel Sanza Gutiérrez, Ezio Marchetto (edited by)
Borders: Walls or Bridges?
Proceedings of the First International Forum on Migration and Peace, Antigua, Guatemala, January 29-30, 2009

New York
, Scalabrini International Migration Network, 2009, 380 p.
The Scalabrini International Migration Network (SIMN) envisioned the creation of a space for reflection and debate and organized the International Forum on Migration and Peace, choosing to focus on the Americas at its inaugural meeting. With the title “Borders: Walls or Bridges?,” and the support of the Guatemalan Conference of Bishops' National Commission for Pastoral Care of Human Mobility, the First International Forum on Migration and Peace was held in the city of Antigua, Guatemala, on January 29th-30th, 2009. During the two days, 218 expert panelists shared their reflections, commitments, and proposals for the promotion of a fully human and peaceful existence as the right of every person, at the international level, and particularly within the American continent. Among the participants in attendance were several Nobel Peace Prize Laureates, government representatives, delegates from international, civic, academic, and migrant organizations, as well as members of the media. The first day's discussions centered on the role of the various social agents in the processes of reconciliation and peace building, and their impact on international migrations. The second working day was focused on the role of public policy in building bridges to reach peaceful international coexistence. This publication brings together the proceedings of the First International Forum on Migration and Peace, including the presentations by the seven debate panels around which the Forum was organized, and the conclusions from the six thematic workshops on best practices for the promotion of peaceful coexistence in the area of international migrations.

PUBLICATIONS RÉCENTES
disponibles dans notre bibliothèque

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Catherine Wihtol de Wenden

Atlas mondial des migrations. Nouvelle édition. Réguler ou réprimer... gouverner
Paris, Édtitions Autrement, 2009, 79 p.
200 millions de personnes dont plus de 20 en situation irrégulière. Les déplacements de population se mondialisent et surtout, ils changent de nature, du voyage pénible et dangereux des réfugiés politiques ou environnementaux, au trafic criminel des personnes ou à la migration des «cerveaux». Débats nationaux et relations internationales… donnent le «la» pour une gouvernance mondiale des mouvements migratoires et pour un droit à la mobilité des migrants. Hier circonscrites à quelques pays d’accueil et à quelques régions de départ, dans un espace souvent marqué par un passé colonial, les migrations se mondialisent et changent de nature : les personnes concernées ne sont plus seulement des ruraux analphabètes mais davantage des urbains scolarisés issus de classes moyennes aspirant à un mieux-être économique, mais aussi politique, social et culturel. Certains pays d’émigration sont par ailleurs devenus pays d’accueil, les migrations économiques sud-sud se développent. Après avoir posé les grandes caractéristiques des mouvements migratoires, l’atlas détaille différentes «zones du monde» : 1) l’Europe qui continue d’être un pôle d’attraction important ; 2) les régions qui sont entrées dans la mobilité (le monde russe, l’Asie du sud et du sud-est, l’Afrique, l’Asie continentale), les migrations « sud-sud » et les lieux de tensions et de redéfinitions politiques ; 3) le Nouveau Monde avec sa tradition «multiculturaliste» qui reste une terre d’immigration historique (Etats-Unis, Canada, Amérique latine et Australie). Cet atlas sorti en 2005 est devenu un classique. La nouvelle édition comprend une actualisation complète des données et pose 4 nouveaux enjeux : a) comment vivra-t-on dans les villes globales de New York à Lagos (nouvelles mobilités, violences urbaines et multiculturalisme) ; b) migration comme enjeu de développement pour les pays d’origine et les pays d’accueil ; c) le phénomène nouveau des réfugiés environnementaux ; d) la nécessaire gouvernance mondiale des migrations : le droit à mobilité, le droit des migrants, les conditions d’accès à la nationalité pour les personnes installées ?

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Claudio Bolzman; Geneviève Mottet

L'Ecole et l'élève d'origine étrangère.
Genèse d'une catégorie d'action publique

Genève, IES Éditions, 2009, 239 p.
Difficultés scolaires et comportementales des élèves apparaissent de plus en plus souvent dans les discours publics comme étant liées à l’origine « ethnique » des élèves. Les explications culturalistes ont pris le pas sur les explications de la problématique liées à l’origine sociale. Ce changement de paradigme est d’importance et déplace par là même, souvent sans véritable analyse, le type d’actions remédiatrices à apporter.
L’Ecole et l’élève d’origine étrangère met en lumière la genèse, à Genève depuis les années soixante, de l’élève étranger comme catégorie de pensée et d’action publique. Fondée sur l’analyse d’un vaste corpus, cette recherche met en évidence les actions de militants en faveur de la reconnaissance du droit à l’éducation pour chaque enfant, les discours et mesures visant la catégorie des élèves d’origine étrangère, émanant d’acteurs politiques, de pédagogues, du Département de l’Instruction publique, ainsi que des instances supranationales et nationales.
La mise en évidence d’une « ethnicisation » de la question pédagogique permettra aux praticiens, chercheurs et politiciens de reconsidérer certaines habitudes de pensée et catégorisation, pour une remise en cause de l’action en milieu scolaire.